Ideen zur Sternenfotografie

Perfekt sind die Resultate noch nicht, aber es ist ein wirkliches Abenteuer in das Gebiet der Astrofotografie vorzudringen…

Der Sternenhimmel ist zu bestimmten Zeiten besonders sichtbar und je kälter die Luft desto klarer. (Außer es sind Wolken dazwischen)

1. Den Sternenhimmel aufnehmen

Die Sterne bekommt ihr am Besten bei möglichst langer Belichtungszeit auf Bild 10-15 Sekunden empfand ich als gut. Wenn ihr noch länger belichtet fangen Sterne an Streifen zu ziehen (wegen der Erdrotation), dies ist im Beitragsanfangsbild etwas zu sehen. Wichtig dabei ist auch, dass die Kamera still ist, am Besten auf einem Stativ und mit 2-10 Sekunden Verzögerung ausgelöst. So verwackelt ihr nicht das Bild.

Die Blende hatte ich bei dieser Aufnahme auf so circa 8 und den ISO Wert auf 3200, aber probiert es aus.

Je weitwinkliger desto mehr Umgebung kriegt ihr auf das Bild, dazu müsstet ihr aber in einer relativ lichtarmen Umgebung sein, sonst überstrahlt es. (Extrem helle Stellen).

Dazu folgen noch Bilder von mir.

2. Den Mond richtig einfangen

Beim Mond ist es etwas anders, wenn ihr hier zu lange belichtet überstrahlt ihr ihn und er hat keinerlei Struktur mehr.

Um den Mond schön groß zu bekommen sollte man entweder mindestens ein 200 mm Objektiv haben und eine Kamera mit hoher Auflösung damit ihr ihn nachträglich vergrößern könnt. Oder ein 400 mm Objektiv (auch durch Extender 2x zu erreichen mit einem 200 mm Objektiv)

Bei diesem Bild hatte ich zum Beispiel Blende 8 und Belichtungszeit ca. 1/100 Sekunde und ISO 100.

Ich werde euch unterrichten, wenn ich neue Erfahrungen mache. Im Sommer habe ich vor außerhalb der Stadt zu kampieren und die Milchstraße/ andere Sternenphänomene zu fotografieren. Seid gespannt 😊✨

4 Tipps & Tricks für Familienfotos

Wenn ihr eine Familie fotografiert, gibt es ein paar Dinge zu beachten bzw. Tipps, die es erleichtern können, tolle Aufnahmen zu erhalten. Hier nun 4 Anregungen, die zwar einfach aber effektiv sind.

1. Vertrautheit bewirken

Sprecht kurz mit den einzelnen Familienmitgliedern, damit eine leichte Vertrautheit entsteht, das verbessert Fotos immens. Denn solange sich die Leute mit euch unwohl fühlen werden die Bilder auch etwas angespannt aussehen.

2. Kinderprobleme lösen 😊

Man kann die Eltern ansprechen, ob es ein Spielzeug gibt, das die Kleinen gerne auf einem Foto haben möchten bzw. um die Kids zu beruhigen falls es Probleme gibt – damit sammelt ihr Plus-Punkte bei den Kindern und habt vielleicht noch das ein oder andere Foto mit einem netten Accessoire z.B. ein Teddy Bär.

3. Raum zur Entfaltung

Nehmt unbedingt auch ein Tele Objektiv von 100/200 mm mit, entweder als Festbrennweite oder Zoom. Damit könnt ihr etwas weiter von der Familie weg und Ihnen etwas „Raum zum Atmen“ geben. Viele Menschen sind dann entspannter.

4. Action & Natürlichkeit

Ich bitte die Familie auch häufig sich zu bewegen, zusammen zu rennen, zu spielen, miteinander zu sprechen. Dies gibt häufig tolle natürlich erscheinende Bilder. Denkt nur daran die Belichtungszeit kurz genug zu halten, da sonst gerne Dinge verwischen. Ich fotografiere meist zwischen 1/200s – 1-320s.

Wenn Ihr noch Fragen oder selbst Tipps habt, kommentiert gerne.

5 Tipps für Portraitfotos

Um wirklich gute Portraitbilder zu erhalten wird so einiges geleistet. Der Studiofotograf hat diverse Lampen oder Blitze parat. Der natürliche Fotograf arbeitet zumeist mit Reflektor und der Sonne. Equipment, KnowHow & Umsetzung.

Ob für Instagram Posts, Facebook Beiträge oder Fotoalben, es gibt viel Nachfrage nach guten Bildern.

Ich möchte anregen, mehr zum Thema zu lernen und sich intensiver damit zu befassen, denn es gibt totale Unterschiede zwischen Bild & Bild.

So nun los mit den 5 Tipps:

1. Wichtigkeit des Gesprächs

Sprechen Sie mit Ihrem Model, sei es eine Familie oder eine Hochzeit. Je mehr sich die andere Person mit Ihnen wohl fühlt, desto offener ist sie. Das wird in den Bildern sichtbar.

2. Hilfe mit Beispielbildern

Helfen Sie mit Beispielbildern herauszufinden, welche Arten von Fotos Ihr Kunde gerne mit Ihnen umsetzen würde.

3. Keine direkte Sonne, wenn möglich

Fotografieren Sie nicht mit direkter Mittagssonne, denn diese hinterlässt harte Schatten im Gesicht. Dann doch lieber im Schatten, aber passen Sie auf, wenn im Hintergrund eine Wiese mit starkem Sonnenschein ist, stiehlt diese Ihrem Model vielleicht die Show.

4. Guter Hintergrund – korrekter Background

Halten Sie im alltäglichen Leben Ausschau nach schönen Hintergründen für Fotos. Googeln Sie nach tollen Locations in Ihrer Region, z.B. Lost Places.

5. Spontanität & Gelassenheit als Fotograf

Seien Sie spontan und nicht auf bestimmte Bilder fixiert. Mit manchen Personen sind manche Posen eben nicht gut umzusetzen oder die Person mag es einfach nicht. Ich finde es viel wichtiger zu schauen was gut aussieht UND der anderen Person Spaß macht.

Das Brautpaarshooting – Ablauf und Tipps

1. Das Brautpaarshooting, ein Teil der Hochzeitsfotografie:

Das Brautpaarshooting ist einer der wichtigen Teile, die die Hochzeitsfotos am Schluss ausmachen.
Es sind gestellte Bilder, die später im Hochzeitsalbum oder der eigenen Bildersammlung ihren wundervollen und ästhetischen Platz einnehmen.

Viele Menschen hatten zwar vorher noch nie ein wirkliches Fotoshooting, aber heutzutage im Zeitalter der Medientechnik mit Smart Phone und Co. gibt es wohl kaum eine Person, die sich nicht bereits auf Selfies oder Bildern von Freunden gesehen hat. Dies ist für die Hochzeitsbilder ein eindeutiger Vorteil, denn die Entwicklung des Gefühls, wie man auf einem Foto aussieht und rüberkommt ist sehr hilfreich.
Nichtsdestotrotz erlebe ich immer wieder, dass das zweite Shooting mit einer Person viel besser wird, da
Sie sich daran gewöhnt hat, wie es sich anfühlt fotografiert zu werden und was man auf professionellen
Bildern von ihr erwartet.

2. Der Grund für das Kennenlernshooting:

Das ist der Grund aus dem ich ein Kennenlernshooting wirklich ans Herz legen kann, da dies eure Hochzeitsfotos wirklich qualitativ aufwerten wird, da bin ich mir sicher.
Es wird nicht nur eure Fähigkeiten erweitern sondern auch das Vertrauen und die Zusammenarbeit
mit dem Fotografen erhöhen. Ihr werdet ihn am Hochzeitstag schon kennen und vermutlich auch mögen, ansonsten passt er meiner Meinung nach nicht zu euch.

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Den meisten Paaren bringt so ein Kennenlernshooting sogar deutlich mehr Spaß, als Sie vorher dachten.
In Hamburg und Norddeutschland gibt es eine Vielfalt an Orten, die dafür genutzt werden können und an denen man für den Anfang auch hauptsächlich alleine ist. Dies ist hilfreich, damit sie sich selbst ganz in Ruhe mit dem Thema auseinander setzen können.

3. Die Wahl der Location

Jetzt geht es um die Location für die Fotos, es gibt so viele Möglichkeiten wie Geschmäcker. Die einen mögen es lieber romantisch, die anderen frech und frisch. Da gibt es Möglichkeiten von der Scheune bis hin zum Business Gebäudekomplex.

Ihr könnt einen Ort nehmen der nicht zu weit weg ist, manchmal gibt es sehr nahe schon tolle Plätze.
Wenn ihr an einen Platz wollt, der etwas weiter entfernt ist, dann plant dies vorher mit dem Fotografen, sagt ihm eure Vorstellungen und er kann mit euch zusammen schauen, was der nächste Platz ist, der diesen Ansprüchen genügen könnte.
Dies ist besser im Vorfelde zu klären, da ihr dann die Fahrtzeit planen und vielleicht sogar verschiedene Orte miteinander verbinden könnt.

Mögliche Locations:

– Ein majestätisches Bauwerk
– vor einem alten Haus z.B. mit künstlerischen Fassaden oder schönen Säulen
– Ein Fluss, am Wasser sieht es immer sehr schön aus (gut auch für das Trash the Dress Shooting)
– Am Meer oder Strand, so könnt ihr Urlaubsgefühl mit eurer Hochzeit verbinden
– Im Park mit viel Grün, denn ist das nicht die Farbe des Lebens ?
– Oder einfach nur ein kleiner Grünfleck in der Nähe, mit Blumen und Blüten
– Ein Schloss
…. weitere Locations in einem zukünftigen Blogeintrag zu diesem Thema

Hier ein paar Beispielbilder zu Shootinghintergründen in Deutschland und 2-3 im Ausland.

4. Der Zeitpunkt des Brautpaarshooting:

Normalerweise findet das Brautpaarshooting nach der Trauung bzw. zwischen Hochzeit und Feier/Essen mit den Gästen statt. Dort gehört es auch hin, soweit es Traditionen angeht. Denn die Braut vor der Hochzeit nicht zu sehen, ist eine sehr schöne Sache, es erzeugt Spannung und Freude … was für ein tolles Gefühl seine wunderschöne Braut bei der Hochzeit so toll hergerichtet zu sehen ! Findet ihr nicht auch ?

Also nach der Trauung (+ Sektempfang, Gruppenfotos etc.) geht es nun los zum Shooting, doch wie wird man nun die Gäste los 🙂
Am Besten habt ihr vorher mit einem eurer Trauzeugen gesprochen, dass er/sie die Gäste zur Partylocation bringt, sodass die Leute schon das ein oder andere Getränk zu sich nehmen können und ihr keinen Stress habt.
Der zweite Trauzeuge sollte zum Brautpaarshooting lieber mit kommen, dies ist erfahrungsgemäß am Besten eine Frau, da sie Schminke dabei hat und ein Auge darauf haben kann, dass keine Stirn glänzt, dass das Kleid und sämtliches Outfit noch sitzt etc. Natürlich wird der Fotograf auch darauf achten, aber vier Augen sehen mehr als 2 !

5. Am Ort des Geschehens angekommen …

Der Fotograf wird euch platzieren, Tipps zur Pose geben, wie ihr euch bewegen oder hinstellen könntet und ähnliches. Deutlich leichter und wirklich wünschenswert ist es, wenn ihr eure Ideen oder Wünsche auch äußert. Wir Fotografen (nicht alle) sind nämlich total gewillt eure Ideen umzusetzen und euch genau das zu liefern, was ihr möchtet. Ich als Fotograf kann euch immer noch sagen, wenn etwas wirklich nicht passt.
Ich finde es toll zusammen ganz viele Bilder zu kreieren, die euch ausmachen und vielleicht auch ein paar Bilder, die ihr nicht erwartet hättet.
Kommunikation ist für das Brautpaarshooting das A und O, denn auf den Bildern ist dies zu sehen. Man sieht ob ihr euch wohl fühlt, ob man mit euch spricht oder ob ihr ganz für euch alleine vor der Kamera steht. Natürlich seid ihr auch nicht gezwungen zu sprechen.

6. Troubleshooting beim Posieren

Es gibt eine Menge Tipps und Herangehensweisen für die Posen des Brautpaars und allgemein das fotografieren von Portrait Bildern. Hier möchte ich euch ein paar davon nennen.

– Problem: Es ist zu hell, ihr könnt die Augen nicht offen halten
Lösung: Häufig stößt man auf das Problem, dass es im helleren Licht schwer ist, die Augen offen zu halten. Dazu fordere ich das Brautpaar auf sich in Position zu begeben, die Augen zu schließen und auf Anweisung hin zu öffnen. Somit kann ich die Momente des Augenöffnens nutzen um die Bilder aufzunehmen und euch ersparen lange in das Licht sehen zu müssen.

– Problem: Ihr können sich die Posen nicht vorstellen
Lösung: Um euch das Ganze zu erleichtern arbeite ich so, dass ich auf dem Tablet oder Smart Phone Beispielbilder für verschiedene Posen mitbringe, damit ihr euch daran orientieren könnt. Es passt zwar nicht jede Pose zu jedem Paar, dennoch kann man dadurch das Verständnis relativ schnell erhöhen.

– Problem: Das ist für euch ganz neu und ihr fühlt euch etwas steif oder gekünstelt
Lösung: Fühlt den Wind, die Temperatur, den Boden unter den Füßen, konzentriert euch auf die Umgebung. Ich platziere euch dann noch richtig und schon sieht es nicht mehr steif aus, da ihr etwas weniger auf euch selbst achtet.